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Aktuelle Meldungen des VDIV

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Historische Ortskerne, gründerzeitliche Erweiterungen von Quartieren oder innerstädtische Siedlungen der 20er und 30er Jahre: In einigen Städten und Kommunen sind unsanierte und leerstehende Altbauten ein Problem, das langfristig auch das Image der Quartiere beeinflusst und die Wohnqualität beeinträchtigt. Eine neue Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zeigt Lösungswege für diese Quartiere auf.

Die Kaufpreise kennen vor allem in Metropolen nur noch eine Richtung: aufwärts. Laut Postbank Wohnatlas 2018 wird dieser Trend bis 2030 anhalten. Der Studie nach werden die Immobilien in 401 deutschen Kreisen und Städten an Wert gewinnen. Ein Grund sind die weiterhin steigenden Einwohnerzahlen in urbanen Zentren.

Durchschnittlich 616 Euro gibt ein Studierender in München monatlich für ein 25 Quadratmeter großes WG-Zimmer aus – mehr als in jeder anderen deutschen Stadt. Doch auch in Berlin, Stuttgart, Frankfurt am Main und Freiburg müssen Studenten immer tiefer in die Tasche greifen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von wg-suche.de und ImmobilienScout24. Untersucht wurden 160 Unistandorte.

Die umstrittene Mietpreisbremse sorgt erneut für Schlagzeilen. Das Landgericht Frankfurt am Main erklärte sie für unwirksam und kippte damit die entsprechende Verordnung in Hessen. Das Bundesland habe die Verordnung nicht ordnungsgemäß begründet, so die Frankfurter Richter. Bereits im vergangenen Jahr erklärte das Landgericht München die Mietpreisbremse in Bayern für ungültig.

Der aktuell im Bundesrat vorliegende Verordnungsentwurf, der die Anforderungen an eine Berufshaftpflichtversicherung und eine Weiterbildungs­pflicht für Makler und Wohnimmobilienverwalter regeln soll, greift einige Anregungen des DDIV auf. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter hatte Ende 2017 zum ersten Entwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie umfassend Stellung bezogen und zudem ein Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Christian Armbrüster vorgelegt. Der DDIV sprach zahlreiche Empfehlungen aus, die nun teilweise aufgegriffen wurden.

Bei Förderanträgen, die ab dem 17. April 2018 bei der KfW Bankengruppe eingehen, können auch explizit „die zusätzlichen Kosten einer WEG-Verwaltung für die Beschlussfassung einer förderfähigen energetischen Sanierung (Modernisierung), die Antragstellung und Abwicklung einer Förderzusage” als Baunebenkosten berücksichtigt werden. So heißt es in der künftig geltenden Anlage zu den Merkblättern Energieeffizient Sanieren Kredit (151, 152) und Investitionszuschuss (430).

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) begrüßt die Entscheidung der SPD-Mitglieder, erneut ein Regierungsbündnis mit der CDU/CSU einzugehen. „Mit der Zustimmung der SPD-Basis haben wir endlich Klarheit”, zeigt sich DDIV-Geschäftsführer Martin Kaßler erfreut. „Der im Februar entworfene Koalitionsvertrag bietet für den Bereich Wohnen gute Ansätze, die nun zeitnah umgesetzt werden müssen.”

Seit 2010 stagniert die Wohneigentumsquote in Deutschland. Sie liegt nach wie vor bei 45 Prozent. Nur in der Schweiz wohnen noch weniger Menschen in den eigenen vier Wänden. Der Hauptgrund ist nach wie vor das fehlende Eigenkapital der Deutschen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des IW Köln im Auftrag der Bausparkasse Schwäbisch Hall.

Die hohen Energiestandards treiben die Baukosten in die Höhe – so häufig der Tenor. Ein vom Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu einem anderen Schluss. Demnach liegen die energiebedingten Mehrkosten bei Mehrfamilienhäusern zwischen 2,1 und 3,3 Prozent.

In 313 von rund 11.000 Städten und Gemeinden in Deutschland gilt die Mietpreisbremse. Ihre Wirkung allerdings ist umstritten. Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) untersuchte, wo die Bremse wirkt und warum sie in einigen Regionen „zahnlos” bleibt. Das Ergebnis überrascht: Die Bremse greift – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

C4-Heizgeräte sind ein Auslaufmodell. Denn sie erfüllen nicht die Anforderungen zur Energieeffizienz nach der EU-Verordnung 813/2013. Die Folge: Havariert ein Gerät,  muss an einem Strang oftmals die komplette Abgasanlage umgerüstet werden. Für Immobilienverwaltungen und Wohnungseigentümer hat die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Zusammenarbeit mit dem DDIV und weiteren Verbänden nun einen ausführlichen Infoflyer veröffentlicht.

Die KfW Bankengruppe reduzierte ihr Fördervolumen 2017 leicht. Doch die Zuschussprogramme „Energieeffizient Bauen und Sanieren” und „Altersgerecht Umbauen” erfuhren einen deutlichen Nachfrageschub. Auf diese Programme entfielen rund 59 Prozent der wohnwirtschaftlichen Zusagen – zehn Prozentpunkte mehr als noch 2016.

Die große Koalition will den Ausbau der privaten Ladeinfrastruktur für Elektroautos fördern. Damit setzt sie eine Forderung des Dachverbands Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) um. Der Spitzenverband der Immobilienverwalter plädiert bereits seit geraumer Zeit für ein solches Programm.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) ist erfreut über die Entscheidung von CDU/CSU und SPD, die Reform des Wohnungseigentumsgesetzes und die Harmonisierung mit dem Mietrecht auf die Agenda der großen Koalition zu setzen. Der Spitzenverband setzte sich seit längerer Zeit für eine Novellierung ein. In den Vertragsentwurf ebenfalls aufgenommen wurde die Anregung des DDIV ein Bürgschaftsprogramm einzuführen, was den Erwerb von Wohneigentum erleichtern soll. Kritisch sieht der DDIV die beabsichtigten Regelungen zum Mietrecht und zum Absenken der Modernisierungsumlage, was umfassende Sanierungen verhindern könnte. 

13,1 Milliarden Euro sollen die Bundesländer im vergangenen Jahr allein durch die Grunderwerbsteuer eingenommen haben – im Vergleich mit dem Jahr 2011 ein Plus von 50 Prozent. Der ursprüngliche Satz von 3,5 Prozent des Kaufpreises gilt mittlerweile nur noch in Bayern und Sachsen.

Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) ruft Immobilienverwaltungen bundesweit zum sechsten Mal in Folge zur Teilnahme an der größten und wichtigsten Branchenumfrage auf. Der Schwerpunkt liegt erneut auf der Verwaltervergütung.

Der Klimaschutz ist in den Köpfen angekommen. Auch Immobilienverwalter sehen sich komplexen Energieeffizienzmaßnahmen gegenüber. Im Rahmen des Energieforums West diskutierten Verwalter, Berater und Eigentümer, wie Sanierungen in WEG gelingen können und Sanierungshürden umschifft werden können. Ein Schlüssel zum Erfolg ist die Vernetzung aller Beteiligten.

Das Bundesverfassungsgericht hat am vergangenen Dienstag über die Verfassungsmäßigkeit der aktuellen Grundsteuer verhandelt. Denn die Einheitswerte, an denen sich die Grundsteuer orientiert, basieren in den westdeutschen Bundesländern auf Werten aus dem Jahr 1964 und in den ostdeutschen Bundesländern sogar auf Werten aus dem Jahr 1935. In den vergangenen 80 Jahren hat sich allerdings in beiden Landesteilen einiges getan.

Der Dachverband der Deutschen Immobilienverwalter (DDIV) und die KfW Bankengruppe legen eine neue Infobriefreihe auf. Mit dem Infobrief Spezial informieren sie Wohnimmobilienverwalter und Eigentümergemeinschaften über verschiedene Förderangebote und Zuschüsse der KfW bei Sanierungsvorhaben.

Privaten Wohnungsnutzern in Berlin ist es voraussichtlich ab Mai gestattet, ihre Wohnung bis zu 60 Tage im Jahr ohne Genehmigung als Ferienwohnung zu vermieten. Der Berliner Senat beschloss noch vor Weihnachten eine entsprechende Novellierung des Gesetzes. Eine Änderung betrifft auch den gesetzlich geregelten Zeitraum, den eine Wohnung leer stehen darf. Die gewerbliche Vermietung von Wohnraum ist jedoch auch weiterhin untersagt.


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