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Aktuelle Meldungen des DDIV

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Private Eigentümer und Mieter können ab sofort wieder Zuschüsse für Umbaumaßnahmen zur Barrierereduzierung beantragen. Das Bundesinnenministerium stellt hierfür 75 Millionen Euro bereit. Zudem wurden die Fördermittel für den Einbruchschutz von 50 auf 65 Millionen Euro erhöht. Damit wird auf die anhaltend hohe Nachfrage für die Programme reagiert.

Heute tritt das Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Wohnimmobilienverwalter und Makler in Kraft. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) hat daher seine Verwalter-Checkliste aktualisiert und rät Haus- und Wohnungseigentümern genau zu prüfen, ob ihr Eigentum in guten Händen ist.

Den Verbraucherschutz durch eine Professionalisierung der Verwalterbranche zu stärken – das war der Anspruch der Politik bei der Einführung einer Berufszulassungsregelung für Wohnimmobilienverwalter. Davon ist mit dem letzte Woche in Kraft getretenen Gesetz allerdings wenig übrig geblieben. Daher kritisierte der DDIV kürzlich in der Süddeutschen Zeitung: „Die Bundesregierung führt ein Baukindergeld ein und plant Bürgschaftsprogramme, um die Bürger bei der Finanzierung der eignen vier Wände zu unterstützen. Worauf sie aber keinen Wert legt, ist ein ausreichender Verbraucherschutz für die Wohnungseigentümer.”

Energetische Sanierungsmaßnahmen gehen in Wohnungseigentümergemeinschaften deutlich zurück. Zu diesem alarmierenden Ergebnis kommt das 6. DDIV-Branchenbarometer des Dachverbands Deutscher Immobilienverwalter (DDIV). Hervor stechen zudem die realen Verluste in der WEG-Bestandsvergütung sowie die zunehmende Bedeutung der Vermittlertätigkeit als Geschäftsbereich.

Heute veröffentlichte Zahlen des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zeigen, dass Kaufprämien für Elektrofahrzeuge allein nicht ausreichen, um die Mobilitätswende in Deutschland voranzubringen. Die Bundesregierung muss die im Koalitionsvertrag vereinbarte Förderung privater Ladeinfrastruktur zeitnah umsetzen, mahnt daher der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV). Der Spitzenverband plädiert bereits seit geraumer Zeit für ein entsprechendes Förderprogramm, um die Elektromobilität in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Da Immobilienverwaltungen zunehmend in der Vermietung und im Verkauf von Wohnungen aktiv werden, startet der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV) eine Kurzumfrage unter Immobilienverwaltern zur Höhe der Vermittlungsprovisionen. Erhoben werden soll, wie sich die Provisionssätze von Maklern und Verwaltern zueinander verhalten, da letztere nur unter bestimmten rechtlichen Rahmenbedingungen als Makler auftreten dürfen. Die Online-Umfrage läuft bis zum 31. Juli 2018.

Mitgliedsunternehmen der DDIV-Landesverbände profitieren bereits seit April von den umfangreichen Verfahrensverzeichnissen und Musteranschreiben, die ihnen der DDIV kostenlos zur Verfügung stellt: Sie sind speziell auf die verschiedenen Prozesse bei der WEG-, Miet- und Sondereigentumsverwaltung ausgerichtet und unterstützen sie dabei, reibungslose Abläufe zur neuen Datenschutzgrundverordnung in ihren Unternehmen zu etablieren. Ab Dienstag können Mitgliedsunternehmen das erste Update unkompliziert herunterladen – selbstverständlich ebenfalls kostenlos.

Die Diskussion währte einige Tage, aber dann war die geplante Beschränkung des Baukindergeldes auf 120 Quadratmeter für eine vierköpfige Familie wieder vom Tisch. Die Koalition einigte sich auf einen Kompromiss: Rückwirkend vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2020 werden pro Kind 12.000 Euro gewährt. Eine Begrenzung bei der Wohnfläche gibt es nicht.

Aktuell gibt es noch keine amtliche Statistik, wie viele Wohnungen in Deutschland barrierefrei ausgestattet sind. Das ändert sich 2019, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag bestätigte. So sollen im kommenden Jahr erstmals barrierefreie Wohnformen im Mikrozensus erfasst werden.

Am 25. Mai 2018 tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit ihren weitreichenden Anforderungen an den Schutz persönlicher Daten in Kraft. Um zu klären, ob WEG-, Miet- und Sondereigentumsverwalter nach DSGVO als Verantwortliche oder Auftragsverarbeiter gelten, hat der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter bei der Kanzlei Groß Rechtsanwälte Berlin eine entsprechende gutachterliche Stellungnahme in Auftrag gegeben.

Ab Juli ist es Wohnungseigentümern in Palma de Mallorca untersagt, Zimmer oder Apartments an Touristen zu vermieten. Die Stadtregierung möchte damit auch dem Anstieg der Mieten Herr werden. Die Vermietung von Einfamilienhäusern ist davon allerdings nicht betroffen.

Der Bundesrat verabschiedet heute die Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV), mit der die Versicherungs- und Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter näher ausgestaltet wird. Im Vergleich zum Ziel des zugrundliegenden Gesetzes ist die verabschiedete Verordnung allerdings nur eine leere Hülle.

2017 wurden bundesweit rund 348.000 Wohnungen genehmigt. Besonders dynamisch entwickelte sich der Geschosswohnungsbau in den kreisfreien Großstädten. Hier hat sich die Zahl der Baugenehmigungen bezogen auf die Einwohnerzahl gegenüber 2010 verdoppelt. Sie stieg von 21 Wohnungen je 10.000 Einwohner im Jahr 2010 auf 42 Wohnungen im Jahr 2017.

In einem gemeinsamen Schreiben an die Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Katarina Barley plädieren der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV), der BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, die Bundesnotarkammer, der Deutsche Anwaltverein und der Deutsche Mieterbund nachdrücklich für eine umfangreiche Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG). Die Regierungsparteien hatten die umfassende Überarbeitung des WEG und seine Harmonisierung mit dem Mietrecht im Koalitionsvertrag verankert.

Der Wirtschaftsausschuss des Bundesrats hat sich am 12. April zur Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) beraten. Die Verordnung soll die Versicherungs- und Weiterbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter und Makler konkretisieren. Im Bundesratsausschuss wurden dabei weitere Änderungen vorgenommen, was letztlich den Prüfbehörden entgegenkommen soll, aber die Durchsetzung der Weiterbildungspflicht schwächen dürfte.

Immer mehr Deutsche haben Zweifel, ob sie sich ihren Traum vom Wohneigentum noch erfüllen können. Die Bereitschaft darauf anzusparen ist nach Angaben des Verbands der privaten Bausparkassen auf einem neuen Tiefstand angekommen. Stattdessen setzen die Deutschen lieber auf Konsum.

Im März kippte das Landgericht Frankfurt am Main die Mietpreisbremse in Hessen (der » DDIV berichtete…). Die Landesregierung will nun nachbessern und kündigte eine Neuregelung des Gesetzes an, um Unklarheiten auszuräumen.


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